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Selbstverantwortung steht über Fremdverantwortung |
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Über die Selbstannahme, die Selbstakzeptanz, kommen wir zur Selbstverantwortung.
So baut eines auf dem anderen auf. Nur wer akzeptieren kann, was in seinem
Kopf und seinem Herzen vorkommt, was sein Wollen, Wünschen und Streben
ausmacht, was seine Hoffnungen, Befürchtungen, Haltungen und Annahmen,
seine Werte, Glaubenssätze und Ablehnungen, seine einzigartige Wahrnehmung
für ihn bedeuten und all dies zunächst einmal zulässt und annimmt, nur
der kann all dies auch selber verantworten.
Selbstverantwortung heißt, die eigene Wirklichkeit erkennen und verantworten.
Die Wirklichkeiten anderer “darf” man auch erkennen, kann sie aber nicht
verantworten. Das eigene Tun und Lassen verantworten, das ist Selbstverantwortung.
Ja, sogar das eigene Denken und Fühlen. Auch das Fühlen. Aber nur sich
selbst gegenüber und ohne Verpflichtung, die eigenen Gefühle anderen gegenüber
begründen zu müssen. Verantworten ja, Begründen nein. In der partnerschaftlichen
Beziehung gehört es zum Auseinandersetzungs-Ritual, sich gegenseitig Begründungen
für die gezeigten, nicht gezeigten, geäußerten oder nicht geäußerten Gefühle
abzuverlangen: “Wie kannst du denn bei solch einer Nichtigkeit derart
beleidigt sein”. “Du Mimose”, setzen wir in Gedanken hinzu.
Sie verstehen, was gemeint ist.
Winner-Teams sind Teams, die ihre einzigartigen Individual-Wirklichkeiten
zu einer gemeinsamen Wirklichkeit “committen” können, weil sie diese voneinander
kennen und akzeptieren. Ihre gemeinsame Wirklichkeit, die sie permanent
fortschreiben, kritisch reflektieren und anderen Gruppen gegenüber transparent
machen und transparent halten.
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